Kulturelle Veranstaltungen
Wir zeigen in guter Luft und reizvoller Umgebung zeitgenössische, interessante Kunst und Kultur.
In unseren Räumlichkeiten finden allerlei Veranstaltungen von Musik über Ausstellungen bis Performance und Theater statt.


Laufend zu sehen: Kommunikationsmodelle
von Alexander Schmid



Die kommenden Veranstaltungen:


29. Juli 2016
Klaus der Geiger & Antje v. Wrochem sind Karl Valentin und Liesl Karlstadt

6. August 2016
Albrecht Maurer & Kerstin de Witt
feat. Colette Dedyn, Sandmalerei
in der Alten Kirche Wiesbaum

20. August 2016
Session eleven
Jazz zum Mitmachen

28. August 2016, 11 Uhr
Vernissage Ausstellung
Klaus Steudtner  
Malerei

10. September 2016
Haberecht4
junger Jazz aus Mainz

24. September 2016
Flux -- Christina Fuchs
Florian Stadler

23. Oktober 2016
Sarah Buechi & Christoph Haberer

5. November 2016
RAAN Duo

21. Dezember 2016
Dingeling-Weihnachtsshow
mit Nito Torres & Band


(fast) alle Jazz-Termine in der Eifel:
Jazz-Initiative Eifel e.V.




nachdenkseiten
Die tägliche Ergänzung zur Tagespresse


Freitag, 29. Juli 2016, 20 Uhr

Klaus der Geiger & Antje v. Wrochem
Hommage an Karl Valentin & Liesl Karlstadt

einladung

Da ist er wieder! Diesmal mit seiner Tochter Antje von Wrochem zeigt Klaus der Geiger eine weitere Facette seines Könnens. Die Premiere davon war im Kölner Senftöpfchen-Theater und nun bei Faberludens! Dazu erschien folgender Text im Kölner Stadtanzeiger:

Anarchistische Seelenverwandte
Klaus der Geiger begeistert mit seiner Tochter im Senftöpfchen
Klaus der Geiger, der wilde Mann aus der Fußgängerzone und gern gesehener Gast auf Kundgebungen und Demos, auf einer Theaterbühne - geht das? Und ob! Der charismatische Straßenmusiker rockte das Senftöpfchen und riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin. Mit
von der Partie: Seine Tochter Antje von Wrochem, Mitglied des Kölner NN-Theaters und ebenfalls Musikerin (Gitarre, Geige).
Die beiden brachten jedoch nicht nur Protestsongs zu Gehör, sondern der Abend war zugleich eine Hommage an den von Klaus von Wrochem verehrten Karl Valentin - ein anarchistischer Seelenverwandter. Mit
Antje als Liesl Karlstadt präsentierte er ein paar der köstlich absurden Sketche - wie den von dem Mann, der seine Frau so lange wegen der zu heißen Suppe anmotzt, bis sie endlich kalt ist (die Suppe, nicht die Frau).
Oder die Geschichte von der verlegten Brille, die sich auf .Karls Stirn wiederfindet.
Die stärksten Momente des Programms aber waren die Songs gegen die Pharma- und die Nahrungsmittel-Industrie, Fremdenfeindlichkeit und "High-Tech-Fortschrott". Da traktiert der klassisch ausgebildete Musiker
mit ungebrochener Vitalität seine Violine, bis ihm die Bogenhaare fliegen gehen. Wie gut er und seine Tochter aufeinander eingespielt sind, zeigte die frei improvisierte Zugabe für zwei Geigen. Die Wrochems haben's eben im Blut.

Dem ist nichts hinzuzufügen ... über Ihren/Deinen Besuch würden wir uns freuen.

Der Eintritt ist 10 €, zusätzliche Spenden sind immer willkommen.


Samstag, 6. August 2016, 20 Uhr
Konzert in der Alten Kirche im Friedhof Wiesbaum

F L Y  T O  A L H A M B R A
Kerstin de Witt - Blockflöten
Albrecht Maurer - Fidel, Violine, Rahmentrommel, Komposition
feat. Colette Dedyn - Sandmalerei

einladung

"Fly to Alhambra", eine Komposition für Blockflöte und Fidel wird in diesem Programm zum Aufhänger für eine Reise durch Zeit und Raum. Flamenco, balkaneske Folklore, Farben der Seidenstraße verbinden sich in Maurers Notenvorgaben virtuos zu einer einheitlichen Tonsprache. Während die Komposition Fly to Alhambra einen inneren Bezug zum arabisch beeinflussten Kulturraum des Mittelalters in Spanien sucht, beginnt ein altes Europa wieder aufzuerstehen. Ein Europa der Toleranz, einer friedlichen Koexistenz verschiedener Religionen, ein Europa des bunten Handelns und Austauschens, auch von exotischen Besonderheiten über alte Handelswege. So erinnert das Duo Kerstin de Witt und Albrecht Maurer an alte Handelswege, die in den Bergen abgelegene Höfe miteinander verbanden, spielt auf einem imaginären Jahrmarkt und lauscht den fernen Klängen, die über die Seidenstrasse nach Europa gelangten.
Als besonderen Gast bringen sie die Sandmalerin Colette Dedyn aus Antwerpen mit. Sie illustriert und improvisiert, sie inspiriert und lässt sich wiederum inspirieren. Es entsteht ein Dialog von Musik und Malerei, hier beides gleich flüchtig.

Albrecht Maurer und Kerstin de Witt kennen sich über die Zusammenarbeit mit Flautando Köln, dem bekanntesten deutschen Blockflöten Ensemble, bei dem Kerstin de Witt Mitglied ist und für das Albrecht Maurer 2009 die Komposition "Loose" schrieb. Seit 2013 arbeiten sie an diesem Programm, das mit gotischer Fidel und verschiedenen Blockflöten eine seltene kammermusikalische Kombination bietet. Kerstin de Witt begeistert weltweit als Mitglied dreier Ensembles und als Solistin ihr Publikum. Mit ihrem Schwerpunkt im Bereich der Alten und zeitgenössischen Musik, gibt sie der Blockflöte ein lebendiges und innovatives Profil. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen zeigen ihr musikalisches Spektrum. Die Kompositionen für diesen Abend stammen überwiegend aus der Feder von Albrecht Maurer. Er arbeitet als Komponist und Improvisator und spielt darüber hinaus in verschiedenen Projekten Mittelalterliche Musik.

Der Eintritt ist 10 €, zusätzliche Spenden sind immer willkommen.